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Makrostruktur

Die Professionalität von Kompetenzen zur Koopertiven Beratung und ihren speziellen  Methoden wird erworben bzw. erweitert durch handlungs-, arbeitsplatz- und transferorientierte Aus-/Fortbildungskurse.
Als besonders lernintensiv und erfolgreich hat sich eine mehrdimensionale Kurskonzeption herausgestellt:

 

            
  1. Individuelles Studium der Lernmaterialien
  2. Zentrale Veranstaltung(en) zum Erwerb von Beratungskompetenzen (Training)
  3. Berufliche Erfahrung
  4. Vertieftes Üben von Beratungsgesprächen in der Praxis und möglichst Supervision der Praxiserfahrungen

 

(1) Individuelles Studium
Studienbrief bzw. Taschenbuch (Literatur) und ggf. weitere Materialien werden von jedem Teilnehmer zur Vor- und Nachbeitung der zentralen Veranstaltung durchgearbeitet. Ein häufiger Bezug auf diese Unterlagen in den Veranstaltungen sichert die Motivation zum Selbststudium.

 

(2) Fortbildung/Training (zentrale Veranstaltung)
Struktur, Methoden und Setting eines Trainings entsprechen gesicherten Erkenntnissen der Lernpsychologie. Sie ermöglichen einen nachhaltigen Erwerb von Sichtweisen, Haltungen und Handlungskompetenzen. Diese Professionalität wird erlernt und gesichert, vor allem durch praxisbezogene Lehr- und Lernmethoden mit Life-Demonstrationen und authentischen Beratungsübungen. Konstruktive Feedbacks auf der Basis  operationalisierter Qualitätsstandards und Reflexionen der Übungsphasen gewährleisten ein interessantes und intensives Lernen. Da auch die Rolle des belasteten Gesprächspartners eingenommen und reflektiert wird, ist auch diese sehr wichtige Erfahrung (die eine ratsuchende Person in einer Beratung macht) in den Lernprozess eingebunden.

 

(3) Transfer und berufliche Erfahrung
Die erlernten Wissens- und Handlungskompetenzen zur Kooperation und Beratung werden von den Kursteilnehmern in ihren Arbeitssituationen umgesetzt, in denen sie beratend tätig sind. Mit Hilfe einer angeleiteten Reflexion (strukturiertes Tagebuch) werden die Erfahrungen bearbeitet. Ferner zeichnen die Berater Gespräche auf Tonkassetten/CDs auf. Diese Erfahrungen werden als Arbeitsgrundlage auch in die zentralen Veranstaltungen (2) und in die Übungstreffen (3) eingebracht. Außerdem werden der Transfer und die Implementierung der erlernten Beratungsqualifikation soweit wie möglich durch Supervision begleitet.

 

(4) Üben/Supervision
In den von den Teilnehmern selbst organisierten Übungen nach einem Training werden die erworbenen Kompetenzen weiter geübt, rückgemeldet und Praxiserfahrungen reflektiert. So weit wie organisatorisch möglich, werden schwierige Beratungssituationen supervidiert.