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Satzung

§1 Name, Sitz, Rechtsform, Geschäftsjahr

 

(1)          Der Verein führt den Namen „Verein zur Förderung der Kooperativen Beratungskompetenz e.V.“

(2)          Der Verein ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Leipzig eingetragen.

(3)          Der Verein hat seinen Sitz in Leipzig.

(4)          Das Geschäftsjahr ist das jeweilige Kalenderjahr.

 

§2 Vereinszweck

 

(1)    Der „Verein zur Förderung der Kooperativen Beratungskompetenz e.V.“ mit Sitz in Leipzig verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

(2)          Zweck der Körperschaft ist die Förderung von Wissenschaft und Forschung, sowie die Förderung von Volks- und Berufsbildung.

(3)          Die Förderung von Wissenschaft und Forschung wird verwirklicht durch :

a)    Kooperation mit der Wissenschaftlichen Assoziation Beratung (WAB)

b)    Angebote zur Reflexion und insbesondere die wissenschaftliche Evaluation von Beratungspraxis

c)     Angebote zum produktiven Umgang mit der Weiterentwicklung von Beratungspraxis im professionellen Kontext von pädagogischen und sozialen Handlungsfeldern sowie die Kooperation mit anderen Vereinen und Netzwerken zur Kooperativen Beratung

(4) Die Förderung von Volks- und Berufsbildung wird verwirklicht durch:

a)    Angebote zur Qualifizierung von Multiplikatoren in der Kooperativen Beratung

b)    Angebote zur Weiterqualifizierung der Multiplikatoren

c) Angebote zu Beratungsfortbildungen in pädagogischen und sozialen Handlungsfeldern

d)    Angebote von Methoden Kooperativer Beratung. Dazu gehören die Kooperative Einzelberatung, Kooperative Teamberatung, Kollegiale Supervision, Coaching sowie die Kooperative Förderplanung.

(5)          Die Körperschaft ist selbstlos tätig; sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

 

§3 Zweckerreichung und Mittelverwendung / Mittelbindung

 

(1)          Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Der Verein darf niemanden durch Ausgaben, die dem Vereinszweck fremd sind, oder durch unverhältnismäßige hohe Vergütungen begünstigen. Etwaige Mittel des Vereins dürfen nur für dessen satzungsmäßige Zwecke verwendet werden.

(2)          Zur Gewährleistung der Vereinstätigkeit können, falls der Umfang der Tätigkeit dies erforderlich macht, ein Geschäftsführer sowie weiteres Personal für die Verwaltungsaufgaben angestellt werden. Die Anstellung der Personen ist in Arbeitsverträgen nach geltenden gesetzlichen Bestimmungen zu regeln.

(3) Bei Auflösung der Körperschaft oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen der Körperschaft an die Stiftung Deutsche Leukämiehilfe, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat.

 

§4 Erwerb der Mitgliedschaft

 

(1)          Mitglieder des Vereins können werden:

a) natürliche Personen

b) juristische Personen, auch juristische Personen des öffentlichen Rechts

c) Ehrenmitglieder.

Die Aufnahme erfolgt nach Abgabe eines schriftlichen Antrages an den Vorstand und bedarf dessen Zustimmung. Mit dem Antrag erkennt der Bewerber für den Fall seiner Aufnahme die Satzung an. Ein Aufnahmeanspruch besteht nicht. Über die Aufnahme entscheidet der beschlussfähige Vorstand mit einfacher Mehrheit. Die Entscheidung ist dem Antragsteller mitzuteilen und bedarf keiner Begründung. Die Mitgliedschaft beginnt mit dem Aufnahmebeschluss. Lehnt der Vorstand den Aufnahmeantrag ab, ist hiergegen der Einspruch statthaft, über welchen die nächstfolgende, ordentliche Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit entscheidet.

 

§5 Rechte und Pflichten der Mitglieder

 

(1)          Die Mitglieder sind verpflichtet, die Ziele und Interessen des Vereins zu unterstützen, sowie die Beschlüsse und Anordnungen der Vereinsorgane zu befolgen.

(2)          Die Mitglieder sind berechtigt, die Einrichtungen des Vereins zu benutzen und an den Veranstaltungen teilzunehmen. Die Mitglieder haben gleiches Stimmrecht. Eine Übertragung des Stimmrechts ist nicht zulässig.

(3)          Von den Mitgliedern ist ein Jahresbeitrag in Form einer Geldzahlung im 1.Quartal des Geschäftsjahres zu leisten, dessen Höhe die Mitgliederversammlung beschließt. Ehrenmitglieder sind von der Beitragspflicht befreit.

 

§6 Ende der Mitgliedschaft

 

(1)          Ein Mitglied kann die Mitgliedschaft jederzeit zum Ende des Geschäftsjahres durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand beenden.

(2)          Im Übrigen endet die Mitgliedschaft durch Tod, Ausschluss oder Streichung, bei juristischen Personen durch deren Auflösung.

(3)          Der Ausschluss aus dem Verein kann bei groben Verletzungen der Vereinsinteressen durch Beschluss des Vorstandes vorläufig ausgesprochen werden. Über den endgültigen Ausschluss entscheidet auf Antrag des Vorstandes die Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von ¾ der anwesenden Mitglieder. Der Vorstand hat seinen Antrag dem auszuschließenden Mitglied mindestens zwei Wochen vor der Versammlung schriftlich zuzustellen. Eine schriftlich eingehende Stellungnahme des Mitglieds ist in der über den Ausschluss entscheidenden Versammlung zu verlesen. Der Ausschluss des Mitglieds wird mit der Beschlussfassung wirksam. Der Ausschluss muss dem Mitglied, wenn es bei der Beschlussfassung nicht anwesend war, durch den Vorstand unverzüglich schriftlich bekannt gemacht werden.

(4)          Die Streichung der Mitgliedschaft kann erfolgen, wenn das Mitglied mit dem Jahresbeitrag im Rückstand ist und den rückständigen Betrag nach schriftlicher Mahnung nicht innerhalb von 3 Monaten nach Absendung der Mahnung voll entrichtet hat. Die Mahnung muss in schriftlicher Form an die letzte, dem Verein bekannte Adresse des Mitglieds gerichtet sein. In der Mahnung muss auf die bevorstehende Streichung der Mitgliedschaft hingewiesen werden. Die Mahnung ist auch dann wirksam, wenn die Sendung als unzustellbar zurückkommt. Die Streichung erfolgt durch den beschlussfähigen Vorstand, wobei der Beschluss dem betroffenen Mitglied nicht bekannt gemacht wird.

(5)          Bei Kündigung oder Ausschluss erfolgt keine Rückerstattung von Mitgliedsbeiträgen.

 

§7 Organe des Vereins

 

(1)          Organe des Vereins sind

a) die Mitgliederversammlung

b) der Vorstand.

 

§8 Mitgliederversammlung

 

(1)          Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Vereins. Sie beschließt über alle Angelegenheiten des Vereins, soweit nicht die Satzung die Zuständigkeit eines anderen Organs festlegt. Ihr obliegen insbesondere folgende Aufgaben:

a)    Feststellung und Änderung der Satzung

b)    Aufstellung der Grundsätze für die Arbeit des Vereins

c)    Genehmigung der Jahresabrechnung

d)    Entgegennahme des Geschäftsberichts des Vorstands

e)    Entgegennahme des Berichts der Kassenprüfer

f)     Entlastung des Vorstands

g)    Festsetzung des Mitgliedsbeitrags

h)    Wahl der Vorstandsmitglieder

i)      Auflösung des Vereins

 

(2)          Stimmberechtigt ist jedes Mitglied, ebenso Ehrenmitglied.

(3)          Die Mitgliederversammlung ist einzuberufen,

a)    wenn es das Interesse des Vereins erfordert

b)    mindestens 1x jährlich, möglichst in den ersten 3 Monaten des Kalenderjahres

c)    bei Ausscheiden eines Mitgliedes des Vorstands binnen 3 Monaten

d)    wenn die Einberufung von ¼ aller Mitglieder unter Angabe des Zwecks und der Gründe verlangt wird. Dieses Begehren ist schriftlich an den Vorstand zu richten.

(4)          Der Vorstand hat der vorstehend unter (3b) zu berufenden Versammlung einen Jahresbericht und eine Jahresrechnung vorzulegen, die Versammlung hat über die Entlastung des Vorstands Beschluss zu fassen.

(5)          Die Mitgliederversammlung ist vom Vorstand in Schriftform unter Nennung der Tagesordnung und Einhaltung einer Frist von 4 Wochen einzuberufen. Die Frist beginnt mit der Absendung der Einladung an die letztbekannte Anschrift. Satzungsänderungen müssen der Einladung in Textform und in Gegenüberstellung „alte Fassung – neue Fassung“ beigelegt werden.

(6)          Die Einberufung der Versammlung muss den Gegenstand der Beschlussfassung bezeichnen. Jedes Mitglied kann bis spätestens 2 Wochen vor dem Tag der Mitgliederversammlung beim Vorstand in Schriftform beantragen, dass weitere Angelegenheiten nachträglich auf die Tagesordnung gesetzt werden. Der Versammlungsleiter hat sodann zu Beginn der Versammlung die Tagesordnung entsprechend zu ergänzen. Über Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung, die in der Mitgliederversammlung gestellt werden, beschließt die Mitgliederversammlung.

(7)          Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist beschlussfähig.

(8)          Die Mitgliederversammlung wird von dem/der Vorsitzenden, bei dessen/deren Verhinderung von dem/der stellvertretenden Vorsitzenden geleitet. Mit Einvernehmen der Versammlungsleitung, bei Abwesenheit oder Wegfall, bei Ausscheiden während der Versammlung oder in nicht satzungsgeregelten Fällen, kann die Versammlung selbst einen Versammlungsleiter mit einfacher Mehrheit bestimmen.

(9)          Beschlüsse der Mitgliederversammlung bedürfen der Mehrheit der abgegebenen Stimmen, wobei Stimmenthaltungen nicht gezählt werden. Zum Ausschluss von Mitgliedern und zu Satzungsänderungen ist eine Dreiviertelmehrheit, zur Änderung des Vereinszwecks und zur Auflösung des Vereins eine Neunzehntelmehrheit der anwesenden Mitglieder erforderlich. Auf Antrag eines Mitgliedes erfolgt eine geheime Wahl, sonst erfolgt die Abstimmung durch Handheben und Auszählen der Stimmen.

(10)       Anträge auf Satzungsänderungen können von jedem Mitglied jederzeit schriftlich an den Vorstand gestellt werden. Sie müssen auf die Tagesordnung der nächsten Mitgliederversammlung gesetzt werden.

(11)       Über die in der Versammlung gefassten Beschlüsse ist eine Niederschrift aufzunehmen. Die Niederschrift ist vom Vorsitzenden/den Vorsitzenden der Versammlung und dem Protokollführer zu unterzeichnen. Jedes Mitglied ist berechtigt, die Niederschrift jederzeit einzusehen.

 

§9 Der Vorstand

 

(1)          Der Vorstand besteht aus fünf Mitgliedern. Diese sind:

der/die Vorsitzende,

der/die stellvertretende Vorsitzende,

der/die Schatzmeisterin

sowie zwei Beisitzer.

Sie werden auf die Dauer von zwei Jahren berufen. Nach Ablauf ihrer Amtszeit bleiben sie bis zu Neuwahlen im Amt.

(2)          Die Bestellung der Vorstandsmitglieder und ihrer Vertreter erfolgt in der Mitgliederversammlung durch die Mitgliederversammlung. Die Wahl des/der ersten und seiner/ihrer Stellvertreter/in erfolgt mit der Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Die Wiederwahl ist zulässig.

(3)          Der Vorstand übt seine Tätigkeit ehrenamtlich aus.

(4)          Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte des Vereins und beschließt über die Angelegenheiten, die ihm durch die Satzung zugewiesen sind oder seitens der Mitgliederversammlung übertragen werden.

Der Vorstand kann anstelle der Mitgliederversammlung in solchen Angelegenheiten Beschlüsse fassen, deren Behandlung nicht bis zur nächsten Mitgliederversammlung aufgeschoben werden kann. Von diesen Beschlüssen ist den Mitgliedern unverzüglich Kenntnis zu geben. Auf Antrag eines Mitglieds sind sie auf der nächsten Mitgliederversammlung erneut zu verhandeln.

(5)          Der Vorstand wird von dem/der ersten Vorsitzenden einberufen, im Verhinderungsfalle von seiner Stellvertreterin oder seinem Stellvertreter.

(6)          Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte seiner Mitglieder anwesend sind. In nicht abzuwendenden Fällen (Tod, etc.) können Ausnahmeregelungen getroffen werden.

(7)          Beschlüsse des Vorstandes müssen mit einfacher Mehrheit gefasst werden. Über die Beschlüsse ist eine Niederschrift anzufertigen, die von dem/der Vorsitzenden und des Protokollführenden zu unterzeichnen ist. Für die Durchführung der Vorstandbeschlüsse ist der/die Vorsitzende verantwortlich.

(8)          Vorstand im Sinne von §26 BGB sind der/die Vorsitzende, der/die stellvertretende Vorsitzende und der/die Schatzmeister/in. Je zwei Vorstandsmitglieder vertreten den Verein gemeinsam.

 

§10 Salvatorische Klausel

 

Soweit keine anderen Regelungen getroffen worden sind oder soweit eine der vorstehenden Regelungen unwirksam ist oder wird, treten an deren Stelle die gesetzlichen Vorschriften.